zurück zum Spielplan

Tod eines Handlungsreisenden

Drama von Arthur Miller

Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhne Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück eingeimpft hat, sind eine Enttäuschung. Sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht.

Arthur Millers – 1949 mit dem Pulitzer-Preis – ausgezeichnetes Stück, beschreibt die Kehrseite des »Amerikanischen Traums«, in dem angeblich jeder seines Glückes Schmied ist. Miller zeigt, welche Opfer eine rein profitorientierte Gesellschaft fordert – in Zeiten globaler Finanz- und Wirtschaftsabhängigkeit aktueller denn je.

Regie: Harald Demmer
Ausstattung: Oliver Kostecka, Monika Seidl
Besetzung: Jean Paul Baeck, Jonas Baeck, Richard Erben, Martin Molitor, Stephanie Theiß, Frank Voß, Helmut Zierl, Marsha Zimmermann
Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Fotos: Tom Philippi