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02. 11. Samstag, 19.30 Uhr, Großer Saal Karten

#JeSuis

Ich bin, ich existiere, ich bin nicht egal | Unser Leben in Krisenzeiten

Unterdrückung in all ihren Erscheinungsformen, Vielschichtigkeiten und Kontexten. Sie beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Epoche, ein Land oder eine Religion. Manchmal ist der Unterdrücker ein politisch Verantwortlicher, manchmal eine Kultur oder ein Freund. Und manchmal liegt sie auch in uns begründet, in unserer Angst, unserer Feigheit und unserem Zweifel.

Während »#JeSuisCharlie« nach den Anschlägen in Paris Solidarität und Trost brachte, gab es in Kabul und Istanbul ebenso entsetzliche Angriffe, die aber die Aufmerksamkeit der (sozialen) Medien nicht im gleichen Maß auf sich zogen. Die Performance »#JeSuis« ist all jenen gewidmet, deren Geschichten noch nicht erzählt wurden. Die Vergangenheit dieser Menschen ist ausgelöscht, in der Gegenwart sind sie heimatlos.

Inspiriert von südasiatischem, klassischem und zeitgenössischem Tanz sucht das Ensemble der »Aakash Odedra Company« Wege, das Publikum mit neuen Sichtweisen zu konfrontieren und mit Menschen in Kontakt zu treten. Für seine Choreografien und seine Arbeit als Tänzer wurde Compagnie-Gründer Aakash Odedra international vielfach ausgezeichnet.

Konzept & Choreografie: Aakash Odedra
Ausstattung: Ryan Dawson Laight
Besetzung: Gizem Aksu, Evrim Akyay, Yasin Anar, Taner Gungor, Su Guzey, Beril Senoz, Melissa Ugolini
Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Fotos: Sean Goldthorpe