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KulturSommer: Anna Landmann

Mutmaßliche Szenen aus ihrem Leben – Altstadttheater Hornburg

Anna Landmann war aufgrund einer Denunziation und im Zusammenhang mit anderen Hexenprozessen und der allgemeinen »Hexenangst« Ende 1596 verhaftet und mehrmals gütlich und peinlich verhört worden. Zunächst legte sie kein Geständnis ab. Dennoch wurde sie weiterhin gefangen gehalten. Es folgten Verhöre unter Folter. Schließlich gestand die Angeklagte unter Erschöpfung und der andauernden Folter den Teufelspakt.

»Anna Landmann« ist ein Projekt des Altstadt-Theaters Hornburg, welches 1996 anlässlich des 400-jährigen Jahrestages des letzten Hexenprozesses in Hornburg in Zusammenarbeit und auf Initiative der Frauenwerkstatt für Bildung, Kultur und Handwerk aus Hornburg entstand. Der Text stammt vom Goslarer Autor Hans Georg Ruhe.

In einer 60-minütigen Freilichtaufführung werden mutmaßliche Szenen aus dem Leben von Anna Landmann inszeniert. Ein Erzähler führt in und durch die Zeit. Gespielt werden vom Altstadt-Theater Hornburg bewusst behutsam ausgewählte Szenen aus Anna Landmanns Leben bis zur Hinrichtung als Hexe.

www.altstadt-theater.de