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främmt

Eine Geschichte über Vorurteile, das Fremde und das Recht auf ein gutes Leben | Ab 13 Jahren

Malla und Queenie sind beste Freundinnen und erfreuen sich der täglichen Abenteuer ihres Lebens. Queenies Bruder Petrik ist in Malla verliebt, und da könnte sich was anbahnen. Hotte, der älteste in der Geschwisterschar, ist begeistert von seinem Job in einem Elektronikmarkt und von seinem Chef Achmed, der ihm die Regeln des Lebens beibringt. Alle scheinen mit dem, wie es ist, irgendwie klarzukommen.

Aber dann taucht ein Neuer, ein Unbekannter, ein Fremder in der gewohnten Ordnung auf. Von jetzt auf gleich ist nichts mehr so, wie es wahrscheinlich eh nie gewesen ist.

Nominiert für den IKARUS 2015 – Auszeichnung für herausragende Theaterinszenierungen für Kinder und Jugendliche – und die Jury schreibt: »Fremdenfeindlichkeit – hier von Autor und Regisseur Günter Jankowiak am Beispiel der Minderheit der Roma festgemacht – ist immer Thema – gerade hat es natürlich eine besondere Aktualität. Der ernste Stoff wird in einem Spiel dargeboten, das nicht der Komik und Satire entbehrt. Das spielfreudige Ensemble lotet sehr genau aus, wohin es führt, wenn den Aggressionsdynamiken nichts entgegengesetzt wird.«

Regie: Günter Jankowiak
Ausstattung: Daniele Drobny
Besetzung: Randolph Herbst, Banafshe Hourmazdi, Franz Lenski, Oliver Moritz, Christine Smuda
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Publikumsgespräch nach der Vorstellung

Foto: Jörg Metzner