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Don Giovanni

Kammeroper Schloss Schönbrunn | Junge Sängerelite der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Don Giovanni bildet einen Höhepunkt im Opernschaffen Mozarts. Die Musik schildert einen Liebhaber, der die geltenden Moralbegriffe verletzt, aber auch zu großer Leidenschaft fähig ist. Der damals 31-jährige Mozart leitete die Uraufführung in Prag im Oktober 1787 selbst.

Den Mittelpunkt bildet die faszinierende und skrupellose Gestalt des Frauenverführers aus Sevilla. In dieses Geschehen reißt er seine Umgebung mit hinein: Donna Anna, die Tochter des Komturs, die er zu verführen versucht und deren Vater er im Zweikampf tötet. Donna Elvira, die er verlassen hat und die zwischen Liebe und Hass schwankt. Zerline, ein junges Bauernmädchen vom Lande, das seiner Werbung fast erliegt. Sein Lebensziel ist es, dasjenige weibliche Wesen zu erobern, in das er momentan verliebt ist. Don Giovannis Gegenspieler ist der Komtur, der Inbegriff von Sitte und Gerechtigkeit. Sein Diener Leporello spielt die Rolle des Harlekins aus der alten Volkskomödie.

Musikalische Leitung: Maestro Guido Mancusi
Regie: Reto Nickler
Ausstattung: Friedrich Despalmes
Produktion: David Ricardo Salazar Rivera

Foto: Barbara Pálffy