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Die Vermessung der Welt

Nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Für die Bühne bearbeitet von Dirk Engler

Die Vermessung der Welt ist eine 2005 von Daniel Kehlmann geschriebene, fiktive Doppelbiografie des Mathematikers Carl Friedrich Gauß und des Naturforschers Alexander von Humboldt. Der Roman, der 37 Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste stand, wird vom Altonaer Theater in einer Bühnenfassung von Dirk Engler präsentiert.

Zwei Wissenschaftler, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt. Beide wollen die Welt vermessen – jeder auf seine ganz eigene Weise.

Der eine von ihnen, Gauß, ist ein übellauniger, kränkender Misanthrop. Er hat sich der Mathematik verschrieben und arbeitet im stillen Kämmerlein.

Dagegen steht Humboldt, der sich aufmacht, um die Welt mit all seinen Sinnen zu erforschen und sich dabei auch für schmerzhafte Selbstversuche nicht zu schade ist. Der Rationalist und der Empiriker, beide im Dienst der Wissenschaft, beide getrieben vom absoluten Wissensdurst und Forscherdrang.

Regie: Christian Nickel
Besetzung: Ulrich Bähnk, Martin Brücker, Franz-Joseph Dieken, Ole Schloßhauer/Marc Laade, Dilara Schroeder, Jaques Ullrich
Produktion: Altonaer Theater

Foto: Joachim Hiltmann