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Der talentierte Mr. Ripley

Nach dem Roman von Patricia Highsmith

Der mittellose Künstler Tom Ripley wird beauftragt, den reichen, aber erfolglosen Künstler Dickie zurück nach Amerika zu locken. Dieser genießt das süße Leben in einem Dorf an der italienischen Küste. Tom nimmt den Auftrag an und gibt sich als alter Schulfreund aus. Dickie ist ihm bald sehr zugewandt und nimmt ihn bei sich auf. Das hat schwerwiegende Folgen: Tom ist von ihm fasziniert, während jener ihm zunehmend weniger Aufmerksamkeit schenkt. Diverse Kränkungen und die Gier nach dem dandyesken Lebensstil Dickies verführen Tom schließlich zum Mord.

Nach der Tat verwischt er alle Spuren und schlüpft in die Haut des Ermordeten. Plötzlich tritt Freddie, ein alter Freund von Dickie, auf die Bildfläche. Ein atemloses Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dem Tom Ripley das Kunststück vollbringt, immer unter Verdacht zu stehen und doch nie überführt zu werden.

Mit »Der talentierte Mr. Ripley« schuf Patricia Highsmith eine einzigartige literarische Figur: Den amoralischen Gentleman, der auf der Suche nach Liebe und gesellschaftlicher Anerkennung zum Mörder wird und dennoch nie unsere Sympathie verliert.

Regie: Harald Weiler
Ausstattung: Lars Peter
Besetzung: Ulrich Bähnk, Markus Frank, R. A. Güther, Josef Heynert, Andreas Böther (Saxophon) und andere
Produktion: Altonaer Theater

Foto: G2 Baraniak