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Der Raub der Sabinerinnen

Drei Generationen Thalbach gemeinsam auf der Bühne | Komödie von Franz und Paul von Schönthan in einer Bearbeitung von Curt Goetz

Als Student hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie geschrieben. Eine Jugendsünde gewissermaßen, über die das Vergessen gnädig seinen Mantel ausgebreitet hat. Doch Theaterdirektor Striese kann ihn überreden, ihm das Stück für eine »grandiose Aufführung« zu überlassen. Zwar hat Gollwitz Bedenken, aber die Eitelkeit siegt und die Tragödie darf unter einem Pseudonym erscheinen. Es kommt wie es kommen muss: Das Inkognito von Gollwitz wackelt und die Aufführung droht, zur Blamage zu werden.

Die Vollblutschauspielerin Katharina Thalbach ist Drehund Angelpunkt der Vorstellung. Sie inszeniert nicht nur, sondern steht gleich in zwei Hauptrollen auf der Bühne. Als kugelrunder Direktor Striese hält sie - kaum wiederzuerkennen - den berühmten Monolog auf das »Schmierentheater «. Im weiteren Verlauf tritt sie auch noch als viel gepriesene Frau des Direktors auf.

»Es ist der Abend der Katharina Thalbach, und sie spielt ihn mit einer Hingabe, die keinen Unterschied zwischen Schmieren- und Burgtheater kennt.« (Tagesspiegel)

Regie: Katharina Thalbach
Ausstattung: Mike Hahne, Jenny Schall
Besetzung: Richard Barenberg, Sonja Hilberger, Siegfried Kadow, Ronny Miersch, Wenka von Mikulicz, Anna Thalbach, Katharina Thalbach, Nellie Thalbach, Nadine Schori, Markus Völlenklee
Produktion: Komödie am Kurfürstendamm
Spieldauer: 110 Minuten

Foto: Oliver Fantitsch