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Abraham

Eine Tragikomödie mit Musik von Dirk Heidicke

Mit Trailer!

Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs- Operetten, mit denen er zu Beginn der 1930er-Jahre für Furore sorgte. Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie.

Nicht nur darf er sein Theater nicht mehr betreten, er muss schließlich gar das Land verlassen und flüchtet in die USA. Eben noch bejubelt, verlässt ihn im Exil der Verstand und er lebt in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Werke, die er daheim seinem Freund Josef anvertraut hatte, verscherbelt dieser an reiche Deutsche, die die Kompositionen unter ihrem Namen veröffentlichen. Abraham stirbt in Armut.

Das Stück erinnert an einen großartigen Komponisten, dessen Operetten (Viktoria und ihr Husar, Die Blume von Hawai) seit 2013 infolge der Inszenierung von Ball im Savoy an der Komischen Oper Berlin eine bundesweite Renaissance erleben.

Regie: Klaus Noack
Ausstattung: Klaus Noack, Sonja Zander
Besetzung: Susanne Bard, Jörg Schüttauf, Jens-Uwe Günther (Klavier)
Produktion: Hamburger Kammerspiele, Kammerspiele Magdeburg
Spieldauer: 100 Minuten

Foto: Steffen T. Sengebusch